"AchtNacht" von Sebastian Fitzek - Rezension

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

Der neue Blockbuster von Sebastian Fitzek, dem „Meister des Wahns“ – exklusiv im Taschenbuch.




Produktinformation
Broschiert: 416 Seiten
Verlag: Knaur TB (14. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426521083
ISBN-13: 978-3426521083
Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 3,8 x 19 cm
Durchschnittliche Kundenbewertung: ****,5





Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. „Therapie“, erschienen 2006, war sein erstes Werk – und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie – und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender „Mailoholic“ ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin.

Dieses Buch kann voll und ganz überzeugen, denn so schnell wird kein Leser Sebastian Fitzeks Thriller wieder aus der Hand legen sobald er einmal damit angefangen hat.

Inhaltlich...
punktet dieses Buch durch seine Erzählgeschwindigkeit, denn alles ist möglich außer Entspannung. Der Leser fliegt nur so von einem zum nächsten Atemstillstand! Zwar kann ich verstehen wenn es einigen zu schnell geht, aber für mich war das nach meinem letzten King genau richtig! Die Schauplätze des Geschehens wechseln in guten Abständen und man leidet richtig mit den Achtnächtern mit. Auch die Auflösung kann eigentlich überzeugen abgesehen davon (ich werde nicht spoilern!), dass gerade ein Kinoblockbuster eine ähnliche Thematik bearbeitet weswegen ich ein wenig enttäuscht war, wofür Fitzek natürlich nichts kann!

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und auch Ben ist einem von Anfang an sympathisch. Er hat es aber auch wirklich leicht...Vom Schreibstil möchte ich gar nicht erst anfangen, da: Fitzek. Das muss reichen und jeder Fitzekfan kann mich verstehen.

Die Thematik an sich stieß bei mir zunächst auf gemischte Gefühle, denn „Menschenjagd“ oder „The Purge“ lieferten schon vor Fitzek in diesem Bereich ordentlich ab, aber er hat diesen Gedanken einer Jagd ganz anders ausgearbeitet und blieb wesentlich realitätsnaher! Er thematisierte die Beeinflussung der Massen durch Medien und den menschlichen Charakter, der materielle Werte über korrektes ethnisches Handeln stellt. Kompliment!


Aus diesen Gründen vergebe ich an dieser Stelle (das erste Mal) 5 von 5 Sternen! 





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